Über uns


Das Ensemble

Das Ende 2016 gegründete Vokal-Ensemble "Heinrich-Schütz-Kreis Dresden" besteht vorrangig aus jungen, engagierten Musikstudenten sowie Absolventen der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden als auch der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.

Die auch im Dresdner Musikleben vielseitig tätigen Sängerinnen und Sänger widmen sich der professionellen Aufführung sowohl geistlicher als auch weltlicher (a capella-) Chormusik aus alter und neuer Zeit.

 

Eine Besonderheit des Ensembles ist die musikalische Arbeit, die vom aktuellen Trend der sogenannten "historischen Aufführungspraxis" abweicht und die Werke in ein individuell-expressives Klangbild setzt, wie es unter Anderem durch die Leipziger Schule des 20.Jahrhunderts (Karl Richter, Karl Straube, Günther Ramin u.A.) bekannt geworden ist.

Zur Wiederaufführung kommen in diesem Zusammenhang u.A. auch Werkbearbeitungen von Arnold Mendelssohn oder Kurt Thomas.


Künstlerischer Leiter & Philosophie

Friedrich Sacher, geboren 1992 in Altenburg, stammt aus dem kleinen Ort Haselbach und lebt heute in Dresden.

Seine musikalische Ausbildung im Fach Klavier und Orgel absolvierte er an der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" in Leipzig. Von 2011 bis 2015 studierte er an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik Dresden und legte sein Diplom im Studiengang "Kirchenmusik B" ab.

Zusätzlichen Unterricht erhielt er in den Fächern Chor-/Orchesterleitung (Prof.Matthias Geissler) sowie Komposition (Prof.Matthias Drude).

Seit September 2015 ist er Student im Fach "Chordirigieren" an der Dresdner Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" und seit 2016 Kirchenmusiker der Annen-Matthäus-Kirchgemeinde Dresden.

 

"Ich habe es mir zur besonderen Aufgabe gemacht, in der heutigen Zeit, in der besonders historisierende Aufführungspraktiken zunehmend die Überhand im [barocken] Konzertgeschehen gewonnen haben, mit dem Heinrich-Schütz-Kreis Dresden neue musikalische Akzente zu setzen, die die Aufmerksamkeit wieder auf eine verlorengeglaubte Epoche der Interpretationsgeschichte lenken sollen. - Ein freies Musizieren, losgelöst von jeglicher 'aktueller Norm', das die vom Komponisten intendierte Wirkung/Emotion unter Ausschluss 'neu-gewordener Exotismen' mit den musikalischen Mitteln unserer Zeit wieder hervorbringt und zum eigentlichen Inhalt einer Aufführung macht.

Nur der schöpferische Nachvollzug kann das Maß einer Interpretation sein - Nicht die Vorführung einer geschichtlichen Ausgrabung!"